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Dresden: rund 200 Pyrit-Roststellen an einer Sichtbeton-Wandstele ausgebohrt und geschlossen

Dresden0:27

Sichtbeton-Wandstele in Dresden nach dem Schließen der Pyritstellen, seitlich aufgenommen

Video ohne Ton, 0:27 Minuten.

Pyrit im Kies hatte rund 200 Rostfahnen auf die Wandstele gebracht. Jede Stelle einzeln aufgebohrt, geschlossen und retuschiert.

Gedacht war die Wandstele aus Sichtbeton als Blickfang vor einem Bürogebäude in Dresden. Im Kies des Betons steckte aber ein hoher Anteil Pyrit, ein eisenhaltiges Mineral, chemisch ein Eisensulfid. Kommt Wasser an die Körner, quellen sie auf, sprengen die Oberfläche ab und laufen als Rostfahne die Wand herunter. Rund 200 solcher Stellen hatte die Stele.

Weil die Ursache im Korn selbst sitzt, haben wir jede Stelle einzeln aufgebohrt und danach in mehreren Gängen geschlossen. Anschließend kam die Betonretusche, damit die geschlossenen Stellen im Farbton zur Fläche passen. Zum Schluss haben wir die ganze Wand imprägniert, damit Wasser nicht mehr in die Oberfläche eindringt.

Auf knapp 20 Quadratmetern waren das drei bis vier Tage Arbeit. Für Planer und Bauleitung ist gut zu wissen, dass sich Pyrit oft erst zeigt, wenn ein Bauteil im Außenbereich zum ersten Mal bewittert wird.

Unser Begleittext in den Kanälen

Rund 200 Roststellen an einer Wand. Jede einzeln ausgebohrt.

Diese Wandstele aus Sichtbeton in Dresden sollte der Blickfang für ein Bürogebäude sein. Doch im Kies steckte viel Pyrit, ein eisenhaltiges Mineral. Kommt Wasser dran, quillt es auf, sprengt die Oberfläche und läuft als Rostfahne die Wand herunter.

Auf knapp 20 m² haben wir jede Stelle aufgebohrt, in mehreren Gängen geschlossen, retuschiert und die Wand zum Schluss imprägniert. 3 bis 4 Tage Arbeit, bis sie wieder Sichtbetonqualität hatte.

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