Journal · Reel
An einem Sichtbetonpfeiler in Bad Berka haben wir eine große Abplatzung repariert und den Ankerkonus neu modelliert
Video ohne Ton, 0:28 Minuten.
An einem Pfeiler der Grundschule in Bad Berka war rund um ein Spindelloch ein Stück Beton von etwa 30 Zentimetern herausgebrochen, und von dem Loch aus liefen Risse in die Fläche. Der Pfeiler trägt wie die Wände die Holzstruktur der Schalung, und an genau dieser Stelle war ein Ankerkonus vorgesehen, also die runde Vertiefung, die ein Schalungsanker im Sichtbeton hinterlässt.
Zuerst haben wir die Ausbruchstelle gereinigt und gestockt, also aufgeraut, damit sich der neue Mörtel im alten Beton verkrallen kann, und danach grundiert. Den Grobmörtel haben wir unter Folie aushärten lassen, weil die Folie die Feuchtigkeit so lange im Mörtel hält, bis er durchgehärtet ist. Erst auf diesem festen Grund haben wir die Holzstruktur von Hand wie im Original nachgebildet und den Konus genau dort modelliert, wo vorher nur das Loch der Spindel war.
Im Reel siehst du zuerst kurz den fertigen Pfeiler und danach die Stelle in jedem Arbeitsschritt, immer vom selben Standpunkt aus fotografiert. Am Ende bleibt das Ergebnis zehn Sekunden lang stehen. Die fünf Bilder dieser Stelle findest du auch auf der Referenzseite zur Grundschule.
Unser Begleittext in den Kanälen
An einem Pfeiler der Grundschule in Bad Berka war rund um ein Spindelloch ein etwa 30 Zentimeter großes Stück Beton abgeplatzt. Für die Betonsanierung haben wir die Stelle gestockt, grundiert und mit Grobmörtel aufgebaut, danach die Holzstruktur nachgebildet und den Ankerkonus neu modelliert.
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