Journal · Karussell
Chemnitz: Sechs Fragen zur Betonoptik, beantwortet an einer Treppenwand
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Geht Betonoptik eigentlich auch auf Trockenbau? Das ist die Frage, die wir am häufigsten hören. Die kurze Antwort lautet ja, wenn der Untergrund stimmt. An dieser Treppenwand in Chemnitz hat Marc Schaum den Untergrund vorbereitet, danach haben wir gemeinsam gearbeitet. Genauso geht Betonoptik auf Putz, Holz, Möbeln, Türen oder Estrich.
Schalbetonoptik ist eine Wandbeschichtung, die aussieht wie geschalter Beton. Betonspachtel kommt auf die Wand, darauf die Schalbetonfolie, die mit der Ultra-Klett-Kelle glatt gestrichen wird. Von der Folie kommt auch die glatte Haut der Oberfläche. Poren und Lunker zeigen sich erst beim Ausschalen, wenn die Folie vom getrockneten Betonspachtel abgezogen wird. Sie gehören zur Optik und werden nicht nachträglich geschlossen.
Für diese Wand über zwei Etagen waren es rund zweieinhalb Arbeitstage, ohne die Vorarbeit am Untergrund. Bei einer anderen Wand hängt die Zeit von der Fläche, den Stufen und Ecken und vom Untergrund ab. Alle zehn Antworten zum Aufklappen findest du auf unserer Referenzseite.
Unser Begleittext in den Kanälen
Geht Betonoptik eigentlich auch auf Trockenbau? Das ist die Frage, die wir am häufigsten hören. Hier sind sechs Antworten, alle von einer Treppenwand in Chemnitz
Kurz gesagt: Ja, wenn der Untergrund stimmt. Rund zweieinhalb Arbeitstage hat diese Wand gebraucht, ohne die Vorarbeit von Marc Schaum und seinen Kollegen (@ideenmitgips). Die Poren und Lunker zeigen sich erst beim Ausschalen und bleiben, die glatte Haut kommt von der Folie, und gearbeitet wird mit Spachtel, Schalbetonfolie und Kelle.
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