Journal · Reel
Am Treppenaufgang in Gütersloh haben wir die Streifen der Bewehrung angeglichen und die Poren stehen lassen
Video ohne Ton, 0:43 Minuten.
- Betonkosmetik – alle Beiträge zu diesem Thema
- Sichtbeton – alle Beiträge zu diesem Thema
- Treppen – alle Beiträge zu diesem Thema
Im Treppenhaus des Einfamilienhauses in Gütersloh führt der Aufgang an einer Wand aus Ortbeton entlang, die nach unserer Arbeit immer noch zeigt, woraus sie ist. Poren, Lunker und die Linien der Schalung sind geblieben, die grauen Querstreifen von vorher sind im Farbton angeglichen, und in den Ankerlöchern sitzen Kegel.
Vor der Arbeit zeichnete sich auf der Wand das Raster der Bewehrung ab, als Reihe grauer Streifen quer über die Fläche. An mehreren Stellen war der Beton ausgesandet, und die Ankerlöcher standen offen. Für den Treppenaufgang eines Wohnhauses passte das so nicht, der Charakter des Ortbetons sollte trotzdem bleiben.
Begonnen haben wir mit dem Reinigen. Mit dem Langhalsschleifer, den wir auf der Baustelle Giraffe nennen, sind wir mit Absaugung über die ganze Wand gegangen. Die ausgesandeten Stellen haben wir danach aufgebaut und mit Betonlasur retuschiert, ebenso die Streifen, bis sie zur übrigen Wand passten. In die Ankerlöcher kamen MARO-Sichtbetonkegel. Zum Schluss haben wir PolySealer Nano mit dem Akkusprühgerät aufgetragen und gleich hinterher mit der Lammfellrolle verschlichtet. Im Reel laufen Reinigen und Imprägnieren im Zeitraffer, am Ende steht die fertige Wand zehn Sekunden im Bild.
Unser Begleittext in den Kanälen
Am Treppenaufgang eines neuen Einfamilienhauses in Gütersloh zeichnete sich die Bewehrung in der Sichtbetonwand ab. Wir haben die Wand mit dem Langhalsschleifer gereinigt, einzelne Fehlstellen angeglichen und sie mit PolySealer Nano imprägniert, gesprüht und mit der Lammfellrolle verschlichtet. Der Industrielook ist geblieben.
Dieser Beitrag erscheint in unseren Kanälen. Folge uns dort: