Journal · Karussell
Die Wandscheibe an der Kragtreppe in Gütersloh kam mit wenig Betonkosmetik aus
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Im Einfamilienhaus in Gütersloh steht eine durchgehende Wandscheibe aus Ortbeton, und aus ihr ragen die Stufen der Kragtreppe. Nach unserer Arbeit sitzen in den Ankerlöchern graue Sichtbetonkegel, die Kante an der Stirnseite ist nachgearbeitet, und auf der Fläche sind Poren und Schalungsstöße so geblieben, wie der Beton aus der Schalung kam.
Als wir anfingen, standen die Ankerlöcher offen. Zu sehen war auch die Fuge, an der zwei Betonierabschnitte aufeinandertreffen, und die Oberfläche war ungleichmäßig. An der Stirnseite war die Fase ausgefranst, was man am besten von der Seite erkennt.
Vollflächig retuschiert haben wir an dieser Wand nicht, denn hier sollte der Industrielook bleiben. Nach dem Reinigen haben wir die Fase nachgearbeitet, die Fuge samt ihren Abplatzungen ausgebessert, bis sie ein ordentliches Bild ergibt, nur einzelne Stellen an den Beton daneben angepasst und MARO-Sichtbetonkegel 22/05 vom Typ TW3 in Betongrau in die Ankerlöcher eingeklebt. Zum Schluss bekam die Fläche PolySealer Nano. Im Karussell kommt zuerst die fertige Wand, danach die Ausgangslage von vorn und die Fase von der Seite, dann die gesetzten Kegel und die Wand neben der Türöffnung.
Unser Begleittext in den Kanälen
Diese Wandscheibe aus Ortbeton zieht sich im Einfamilienhaus in Gütersloh über die volle Höhe, an ihr hängt die Kragtreppe. Viel Betonkosmetik brauchte sie nicht. Wir haben die ausgefranste Fase an der Kante wieder aufgebaut, die Fuge zwischen zwei Betonierabschnitten geschlossen und in die Ankerlöcher MARO-Sichtbetonkegel in Betongrau eingeklebt. Danach haben wir die Betonwand gereinigt und mit PolySealer Nano imprägniert.
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