Journal · Karussell
Chemnitz: fünf Fragen zur schwarzen Designwand, von der Rasenoptik bis zur Kalklasur
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Zu unserer schwarzen Designwand in einem Wohnraum in Chemnitz kommen immer wieder dieselben Fragen. Gibt es einen Fachbegriff für die Struktur? Unseres Wissens nicht, deshalb nennen wir sie Rasenoptik, weil wir sie mit einer Strukturkelle mit Kunstrasenaufsatz senkrecht in die frische Kalkspachtel gezogen haben. Verwandt ist sie mit dem Besenstrich von Putzfassaden, nur liegen die Rillen enger und sitzen in Kalk.
Warum sieht die Wand auf manchen Fotos golden oder grau aus? Fällt Tageslicht schräg auf die Struktur, zeichnen die Grate Schattierungen, die es im Raum so nicht gibt. Die Kamera hellt dunkle Flächen zusätzlich auf, und warmes Licht färbt sie golden. Gefiltert ist keine unserer Aufnahmen.
Vor Ort: tief schwarz.
Warum wurde nachgespritzt? Weil die schwarze Kalkspachtel allein dunkel war, aber nicht tief. Das HVLP-Spritzgerät arbeitet mit viel Luft bei wenig Druck und zerstäubt die Lasur so fein, dass die Rillen offen bleiben. Eine Kalklasur ist eine dünne, durchscheinende Farbe auf Kalkbasis, die nicht deckt, sondern den Ton darunter vertieft. Alle zehn Antworten ausführlich findest du auf unserer Referenzseite.
Unser Begleittext in den Kanälen
Fünf Fragen, die man uns zu dieser schwarzen Wand am häufigsten stellt.
Gibt es einen Fachbegriff für die Struktur? Warum sieht sie auf manchen Fotos golden aus? Warum haben wir nachgespritzt, was macht ein HVLP-Spritzgerät, und was ist überhaupt eine Kalklasur? Die Antworten stehen kurz auf den Folien, ausführlicher auf unserer Referenzseite zur Designwand in Chemnitz.
Speichert euch das Karussell, falls ihr selbst über eine dunkle Wand mit Struktur nachdenkt.
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