Journal · Reel
Chemnitz: neue Referenz, eine schwarze Designwand aus Kalk mit gezogener Struktur
Video ohne Ton, 0:29 Minuten.
Wie bekommt man eine Wand richtig schwarz, ohne dass sie flach und gestrichen aussieht? Diese Frage stand am Anfang, als wir in einem Einfamilienhaus in Chemnitz zusammen mit Marc Schaum die Wand im Wohnraum gestaltet haben. Gewünscht war Struktur statt Rolle, und zwar in einem Schwarz, das Tiefe hat.
Gearbeitet haben wir in drei Gängen. Zuerst kam eine schwarze Kalkspachtel satt auf die vorbereitete Wand. Solange sie frisch war, haben wir mit einer Strukturkelle mit Kunstrasenaufsatz senkrechte Rillen hindurchgezogen, Bahn für Bahn von Hand. Wir nennen diese Struktur Rasenoptik. Zum Schluss haben wir mit dem HVLP-Spritzgerät eine schwarze Kalklasur darübergelegt, bis das Schwarz saß und die Rillen trotzdem zu lesen waren.
Im Video siehst du den Raum mit der Wand hinter dem Ledersofa, die Rillen ganz nah, den Spritzgang von der Trittleiter aus und die Fernsehseite. Hier auf der Seite läuft es stumm, die Erklärungen stehen im Bild. Alle drei Arbeitsgänge, die Lichtprobe und die Antworten auf häufige Fragen findest du auf unserer Referenzseite.
Unser Begleittext in den Kanälen
Wie wird eine Wand richtig schwarz und behält trotzdem ihre Struktur? In einem Wohnraum in Chemnitz haben wir mit Marc Schaum eine schwarze Kalkspachtel aufgezogen, die Rillen senkrecht mit einer Strukturkelle mit Kunstrasenaufsatz hindurchgezogen und zum Schluss mit dem HVLP-Spritzgerät eine schwarze Kalklasur darübergelegt. Kreative Wandgestaltung aus echtem Material, Rasenoptik nennen wir diese Struktur. Alle drei Arbeitsgänge, die Lichtprobe und die Antworten auf häufige Fragen stehen auf der Referenzseite: raumkult.eu/referenzen/designwand-schwarz-chemnitz
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