Journal · Karussell

Dresden: So haben wir die Betonfertigteilfugen im Treppenhaus eines Neubau-Bürogebäudes vorgefunden

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  1. Ausbetonierte Fuge zwischen zwei Betonfertigteilen im Treppenhaus, daneben die Bohrlöcher der Abschalung, vor der Betonkosmetik
  2. Zugelaufene waagerechte Betonfertigteilfuge im Treppenhaus vorher, dazu die Frage, wie man anfängt, wenn alle Fugen zu sollen

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Fugen zwischen den Betonfertigteilen mit Beton zugelaufen oder offen, daneben die Bohrlöcher der Abschalung. Ziel war trotzdem SB3, und zwar ohne Fugenbild.

Als wir zum ersten Mal in das Treppenhaus dieses Neubau-Bürogebäudes in Dresden kamen, haben wir uns zuerst die Fugen angesehen. Seitlich stehen Betonfertigteile, also Wände, Treppenläufe und Podeste, und die Fugen dazwischen waren teils mit Beton zugelaufen, teils offen und mit Schmutz gefüllt. An den waagerechten Fugen stand der Beton an manchen Stellen fast einen Zentimeter über die Betonhaut, darunter saßen die Bohrlöcher der Abschalung.

Der Auftraggeber wollte kein Fugenbild. Die Fugen aufzubereiten und als Fuge stehen zu lassen kam also nicht in Frage, alle Fugen sollten geschlossen werden. Das Ziel für die Betonfertigteile war SB3, und am Ende sollten die Wände homogen wirken und nicht gespachtelt aussehen.

Auf dem ersten Bild siehst du eine ausbetonierte Fuge mit den Bohrlöchern daneben, auf dem zweiten eine zugelaufene waagerechte Fuge. Bevor hier irgendetwas gefüllt werden konnte, musste der übergelaufene Beton herunter. Wie wir die Fugen Schritt für Schritt geschlossen haben, zeigen die nächsten Beiträge dieser Serie. Die ganze Referenz mit allen Bildern findest du auf unserer Referenzseite.

Unser Begleittext in den Kanälen

Was macht ihr, wenn die Fugen zwischen Betonfertigteilen mit Beton zugelaufen sind und das Ziel trotzdem SB3 heißt?

In einem Neubau-Bürogebäude in Dresden standen wir genau davor. Im Treppenhaus waren die Betonfertigteilfugen ausbetoniert oder offen, daneben saßen die Bohrlöcher der Abschalung, und der Auftraggeber wollte kein Fugenbild. Alle Fugen sollten also zu, und zwar so, dass die Wände am Ende nicht gespachtelt aussehen.

Wie wir das Schritt für Schritt gelöst haben, zeigen wir auf der Unternehmensseite von rauMKult® Sichtbeton. Die ganze Referenz mit allen Bildern verlinke ich im ersten Kommentar.

Wo würdet ihr anfangen: an den Fugen, an den Bohrlöchern oder am Schmutz? Ich bin gespannt auf eure Reihenfolge.

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