Journal · Reel
Chemnitz: schwarze Kalklasur aus dem HVLP-Spritzgerät, der Gang, der aus dunkel schwarz macht
Video ohne Ton, 0:49 Minuten.
Nach der schwarzen Kalkspachtel und der gezogenen Struktur stand diese Wand in einem Wohnraum in Chemnitz dunkel da, aber nicht in dem tiefen Schwarz, das der Raum gebraucht hat. Die Kalkspachtel allein kam da nicht hin. Also haben wir nachgelegt, mit einer schwarzen Kalklasur aus dem HVLP-Spritzgerät.
HVLP steht für High Volume Low Pressure, also viel Luft bei wenig Druck. Das Gerät zerstäubt die Lasur sehr fein und mit wenig Sprühnebel daneben. So legt sie sich gleichmäßig über die Struktur, ohne die Rillen zuzusetzen. Eine Kalklasur deckt nicht wie eine Wandfarbe, sie vertieft den Ton dessen, was darunter liegt. Gespritzt haben wir von der Trittleiter aus, Bahn für Bahn über die ganze Fläche, die Decke war abgeklebt.
Im Video siehst du erst den eingeräumten Raum, dann den Spritzgang ungekürzt und danach die Wand im leeren Raum. Hier auf der Seite läuft es stumm, die Erklärungen stehen im Bild. Gemacht haben wir die Wand zusammen mit Marc Schaum. Die ganze Referenz mit allen drei Gängen findest du auf unserer Referenzseite.
Unser Begleittext in den Kanälen
Dunkel war sie schon. Schwarz noch nicht.
Nach Kalkspachtel und Struktur stand diese Wand in einem Wohnraum in Chemnitz dunkel da, aber nicht in dem tiefen Schwarz, das der Raum gebraucht hat. Also haben wir nachgelegt: eine schwarze Kalklasur aus dem HVLP-Spritzgerät, Bahn für Bahn über die ganze Fläche. HVLP heißt viel Luft bei wenig Druck. Die Lasur kommt als feiner Nebel und setzt die Rillen nicht zu.
Im Video seht ihr den Gang in voller Länge, gemacht zusammen mit Marc Schaum (@ideenmitgips).
Folgt uns, wenn ihr mehr Handgriffe aus der Wandgestaltung sehen wollt.
Dieser Beitrag erscheint in unseren Kanälen. Folge uns dort: