Journal · Karussell
Chemnitz: die Struktur der schwarzen Designwand ganz nah, achtmal Rasenoptik
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Erst aus der Nähe siehst du, was die Struktur unserer schwarzen Designwand in Chemnitz ausmacht: dichte Rillen, dazwischen schmale Grate und kleine Abrisse, wo der Kalk beim Ziehen nachgegeben hat. Gezogen haben wir sie senkrecht in die frische Kalkspachtel, mit der Pavan-Strukturkelle mit Kunstrasenaufsatz, jede Bahn in einem Zug von oben nach unten. Weil nichts gestempelt und nichts gerollt ist, sieht keine Bahn aus wie die daneben.
Einen festen Fachbegriff für genau diese Struktur kennen wir nicht, deshalb heißt sie bei uns Rasenoptik. Verwandt ist sie mit dem Besenstrich, den man von Putzfassaden kennt. Hier liegen die Rillen aber enger, sie laufen senkrecht, und sie sitzen in Kalk statt in Putz.
Vor Ort: tief schwarz.
Auf allen acht Nahaufnahmen schimmert die Wand trotzdem goldgrau. Das liegt am Fensterlicht, das von der Seite auf die Grate fällt, und an der Kamera, die dunkle Flächen aufhellt. Gefiltert ist kein Bild. Mehr Aufnahmen und die Lupe zum Selbstausprobieren findest du auf unserer Referenzseite.
Unser Begleittext in den Kanälen
Achtmal ganz nah an derselben Wand, und keine Bahn sieht aus wie die andere.
Das ist die Struktur unserer schwarzen Designwand in Chemnitz: Rillen, die wir senkrecht von Hand in frische Kalkspachtel gezogen haben, mit einer Strukturkelle mit Kunstrasenaufsatz. Dazwischen schmale Grate und kleine Abrisse, wo der Kalk beim Ziehen nachgegeben hat. Genau das macht sie lebendig. Dass sie auf den Nahaufnahmen goldgrau schimmert, liegt am Fensterlicht; vor Ort ist die Wand tief schwarz.
Wir nennen die Struktur Rasenoptik. Einen festen Fachbegriff dafür kennen wir nicht. Mehr Bilder und die Lupe zum Selbstausprobieren: https://www.raumkult.eu/referenzen/designwand-schwarz-chemnitz/
Wie würdet ihr diese Struktur nennen? Wir sind gespannt auf eure Namen in den Kommentaren.
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